Willkommen in der E-Netz-Hölle und der Funklochwüste

Veröffentlicht am 13.03.2019 in Kreisverband
 

Das Musterländle, das ansonsten ja bekanntlich alles kann, ist trotzdem Vorletzter. Gerade so vor dem Saarland bei der Mobilfunkversorgung. Überrascht bin ich nicht, denn immer wenn von irgendwoher zurück komme, stelle ich schnell fest, dass es mit dem Netz oft selbst neben den Schnellstraßen nicht weit her ist.

Interessant finde ich aber die Begründung: Das Problem seien die topographischen Gegebenheiten im Land und man verweist auf die hügelige Landschaft und die Wälder.

Bitte?

Ist das in Bayern wirklich anders? Oder in Hessen? Oder in Rheinland-Pfalz oder Sachsen oder Thüringen? Ich will mich nicht zum Erdkundelehrer aufschwingen, aber diese Argumentation ist ganz dünnes Eis. So unterschiedlich sind die meisten Bundesländer dann doch nicht.

Beispiele: Die Rheinebene ist bretteben und wenig bewaldet und trotzdem hat es oft nur Edge. Gleiches gilt entlang der B31 im Schwarzwald. So hügelig ist es oben auch nicht mehr, trotzdem fast nur Edge.

Schuld sind zunächst mal die Mobilfunkunternehmen. Die haben sich zum Ausbau verpflichtet. Alles also wie immer bei "Selbstverpflichtungen" der Industrie. Die sind in der Regel das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben stehen.

Komme mir keiner mit dem hohen Preis für die Frequenzen und ähnlichem. Die verdienen sehr gut und kaum sonst wo auf der Welt ist das ganze so teuer wie hier. Die wollen einfach nicht und ausreichend politischen und gesellschaftlichen Druck gibt es offensichtlich auch nicht. Wir alle lassen geduldig die Sanduhr auf dem Display drehen.

Vielleicht brauchen wir diesen modernen Kram ja auch nicht so dringend. Im Ländle fährt man schließlich mit dem dicken Porsche oder Benz direkt vorbei und klärt das im persönlichen Gespräch. Oder so.

Mir stinkt es. Ich kann das „E“ im Statusbalken nicht mehr sehen.

Oswald Prucker

 

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